Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

§ 1. Allgemeines

 

Auf alle geschlossenen Verträge zwischen dem Auftragnehmer und Auftraggeber finden folgende allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers Anwendung.

 

§ 2. Leistungen des Auftragnehmers

 

Der Auftragnehmer übernimmt den Transport der gebuchten Technik und beginnt zu dem angegebenen Zeitpunkt mit dem Aufbau der Anlage. Die Zusammenstellung der Anlage wird vom Auftragnehmer vorgenommen, der diese an die Raumgröße und das Publikum anpasst. Der Abbau der Anlage erfolgt unmittelbar nach Ende der Veranstaltung durch den Auftragnehmer.

 

§ 3. Leistungen des Auftraggebers

 

Der Auftraggeber verpflichtet sich dem Auftragnehmer den Veranstaltungsort zu dem, in Punkt 1. angegebenen, Zeitpunkt zu Beginn des Aufbaus zugänglich zu machen.

 

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer zwei voneinander getrennte Stromkreise (1 x 400 V - 16 A o. 32 A min. 2 x 230 V - 16 A Steckdosen)

unentgeltlich zur Verfügung.

 

Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass dem Auftragnehmer ausreichend Platz zur Verfügung gestellt wird, um sein Equipment aufzustellen.

 

Der Arbeitsplatz des Auftragnehmers darf nicht verschmutzt oder uneben sein. Der Auftraggeber stellt sicher, dass das Equipment vor Sonneneinstrahlung, Regen oder Beschädigung durch Fremdkörper geschützt ist. Falls die Veranstaltung aus wetterbedingten oder oben genannten Grund abgebrochen werden muss, wird die volle Gage aus dem unterzeichneten Vertrag fällig.

 

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer eine angemessene Umkleidemöglichkeit zur Verfügung.

 

Während der Veranstaltung übernimmt der Auftraggeber die Kosten für die Bewirtung (Essen und alkoholfreie Getränke im üblichen Umfang) des Auftragnehmers.

 

Der Auftraggeber verpflichtet sich, ggf. erforderliche GEMA-Anmeldungen und die Abführung der fälligen Gebühren vorzunehmen.

 

Der Auftraggeber teilt dem Auftragnehmer bei Überschreiten der in, Punkt 1. festgelegten, Veranstaltungsdauer rechtzeitig das Ende der Veranstaltung mit.

 

 

§ 4. Gewährleistung und Haftung

 

Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewährleistung für den Erfolg der Darbietung oder der Beratung.

 

Die Haftung des Auftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber – gleich aus welchem Rechtsgrund – ist (mit Ausnahme der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten) auf Fälle des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit des, vom Auftragnehmer eingesetzten, Personals beschränkt.

 

Von der Haftung durch den Auftragnehmer ausgeschlossen sind solche Umstände, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind.

 

Der Auftraggeber übernimmt während der gesamten Veranstaltungsdauer sowie für die Auf- und Abbauzeit die Haftung für die Sicherheit des vom Auftragnehmer eingesetzten Personals und der eingebrachten Anlagen und Tonträger des Auftragnehmers.

 

 

§ 5. Widerruf, Kündigung und Verhinderung

 

Beiden Vertragspartnern wird ein Widerrufsrecht von 14 Tagen, nach Abschluss des Vertrages, eingeräumt. Der Widerruf hat für beide Seiten nur in schriftlicher Form Gültigkeit. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. E-Mail Eingangs.

 

Bei einer Kündigung durch den Auftraggeber nach Ablauf der Widerrufsfrist verpflichtet sich dieser, Schadensersatz nach folgender Staffelung an den Auftragnehmer zu zahlen:

 

  • 30% der Gesamtvergütung nach Punkt 2. bei Rücktritt bis 90 Tage vor der Veranstaltung

  • 50% der Gesamtvergütung nach Punkt 2. bei Rücktritt bis 45 Tage vor der Veranstaltung

  • 80% der Gesamtvergütung nach Punkt 2. bei Rücktritt bis 15 Tage vor der Veranstaltung

Bei einer Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt sind 95% der Gage fällig.

 

Die Gesamtvergütung des Auftraggebers entfällt nur bei dessen Krankheit/Unfall, behördlichen Anordnungen (z.B. Pandemie) oder Todesfall in der Familie. Dies ist durch die entsprechenden Unterlagen zu belegen.

 

Ein Rücktritt seitens des Auftragnehmers ist nur durch höhere Gewalt wie z.B.

technisch bedingte Ausfälle, Krankheit/Unfall, Tod, behördlichen Anordnungen (z.B. Pandemie), Unwetter.

 

Eine Verhinderung des Auftragnehmers durch Krankheit oder Unfall hat dieser unverzüglich dem Auftraggeber schriftlich durch ein ärztliches Attest oder einen Unfallbericht anzuzeigen.

 

Der Auftragnehmer versucht im Falle von Krankheit einen gleichwertigen Ersatz zu besorgen.

 

Die Leistungspflicht des Auftragnehmers hebt sich in diesem Fall gegen die Vergütungspflicht des Auftraggebers auf.

 

 

§ 6. Schlussbestimmungen

 

Der Auftraggeber erklärt sich durch Unterzeichnung des Vertrages damit einverstanden, dass der Auftragnehmer den Namen des Auftraggebers für seine Referenzen verwenden darf.

 

Änderungen, Ergänzungen oder Streichungen des Vertragstextes bedürfen der Schriftform und der Abzeichnung durch den Auftragnehmer. Mündliche Absprachen sind ungültig.

 

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages rechtsungültig sein oder werden, so wird die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.

 

Gerichtsstand im Falle gerichtlicher Auseinandersetzungen aus diesem Vertrag ist für beide Vertragspartner Frankenberg/Eder.